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05.01.2018

Kino-Filmkritik: Pitch Perfect 3

Kino-Filmkritik: Pitch Perfect 3

Die „Barden Bellas“ sind wieder da. Nachdem Beca (Anna Kendrick), Fat Amy (Rebel Wilson), Aubrey (Anna Camp) und ihre Freundinnen sich bereits in zwei Filmen durch die Welt des A-capella-Gesangs geträllert haben, heißt es nun im dritten Teil: „Letzte Runde Pitches“.

Im musikalischen 94-Minuten-Film übernimmt Trish Sie („Step Up: All In“) den Job der Regisseurin. Die ehemaligen Bellas sind inzwischen im Berufsleben angekommen und meistern ihren neuen Alltag mehr recht als schlecht. Zu gern würden sie wieder zusammen auf der Bühne stehen und ihre perfekt choreografierten Gesangsnummern präsentieren.

Da hat Aubrey die perfekte Idee: Sie könnten doch die US-Truppen im Ausland bespaßen und ihnen ein Ständchen bringen. Schnell wird aus der Abschlusstournee ein neuer Wettbewerb. Denn wer am Ende der Tour durch viele Länder am besten ankommt, soll einen Job im Vorprogramm von DJ Khaled bekommen. Zu dumm, dass die musikalische Konkurrenz nicht nur singen kann, sonderen auch noch Instrumente mit dabei hat. Können die Bellas auch gegen Gitarren und Schlagzeuge ansingen?

Im finalen Pitch-Film hat man noch einmal alle Erfolgszutaten aus den ersten beiden Filmen zusammengerührt. Es geht um die große Liebe, um Selbstverwirklichung, um die Freundschaft der Mädchen und vor allem natürlich um die Lust, zusammen auf der Bühne zu stehen, um allen Skeptikern zu zeigen, wie aufregend A-capella-Gesänge sein können. Und in der Tat sind die musikalischen Auftritte der Mädchen auch im neuen Film perfekt inszeniert – frisch, hochwertig und sehr nett anzusehen. Vor allem Anna Kendrick als Beca hat eine sehr gute Leinwandpräsenz, was ihr hoffentlich noch viele Folgeaufträge für weitere Filme bescheren wird.

Schade ist, dass dem Film über die Gesangsnummern hinaus ein wenig das Herz fehlt. Abgesehen von den drei Hauptdarstellerinnen bekommen die anderen Bellas kaum Zeit auf der Leinwand – sie verkommen zu Stichwortgebern. Der Humor konzentriert sich auf Fat Amy. Leider ist Rebel Wilson ebenso unkomisch wie Melissa McCarthy. Dass man hier auch noch Amys kriminellen Vater (John Lithgow) mit ins Spiel bringt, macht „Pitch Perfect 3“ nur in den Wunschträumen der Regisseurin zu einem modernen Action-Film – mit lauten Explosionen und harten Sprüchen.

Fazit: „Pitch Perfect 3“ ist angenehme Unterhaltung mit tollen Gesangseinlagen. Man hätte aber mit etwas mehr Mühe noch deutlich mehr aus dem Film machen können. (CS / Bilder: © Universal Pictures International Germany)

Tipp: 3 von 5 Sternen
FSK: ab 6 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=hteY6XrRIPk

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