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25.05.2018

Falkensee: Das Osterfeuer brennt!

Falkensee: Das Osterfeuer brennt!

Nachdem es das Schrääg rüber in Falkensee nicht mehr gibt, haben sich viele Bewohner der Gartenstadt gefragt, ob das nicht vielleicht auch das Ende der anderen Aktivitäten von Heiko Richter ist. Nun steht die Antwort fest: Nein, ist es nicht. Das Osterfeuer fand wie traditionell gewohnt am Ostersamstag auf der Freifläche am Alten Fischerweg statt.

Und auch der Herrentag wird wieder gefeiert, in diesem Jahr aber auf dem Campus-Gelände zwischen neuer Stadthalle und der Stadtbibliothek.

Beim Osterfeuer schien Heiko Richter der Wettergott nicht eben hold. Bei Temperaturen nur Mikrometer über dem Gefrierpunkt und anhaltendem Regen schien das ganze Event schon im Vorfeld abzusaufen. Aber dann kam es zur Wende. Kurz vor 16 Uhr versiegte der Regen und ein paar hundert Havelländer und sogar Berliner fanden den Weg auf das Gelände.

Hier hatten die Organisatoren wieder ordentlich etwas aufgefahren. Es gab ein Karussell und ein Bungee-Trampolin für die Kinder. Die Erwachsenen fanden sich an den Bierwagen ein. Wer Hunger hatte, konnte sich am Süßigkeitenstand bedienen, Crêpes bestellen oder zum Stand der Freiwilligen Feuerwehr Falkensee pilgern. Die Kameraden der Feuerwehr brieten Würstchen auf dem Grill und verkauften Erbsensuppe aus der Feldküche. Udo Appenzeller vom Förderverein hielt die Hand auf und verwaltete die Kasse: „Die Einnahmen vom Osterfeuer kommen zu einem Teil immer der Jugendfeuerwehr zugute. In diesem Jahr liegt uns aber auch ein Antrag der Feuerwehr auf Bebilderung der neuen Wache vor. Da geht es um 900 Euro. Diesen Antrag werden wir bestimmt positiv bescheiden.“

Auch die DLRG mit der Ortsgruppe Falkensee war vor Ort – für etwaige Notfälle. Chef Heiko Hackbarth: „Wir sind auf alle Notlagen vorbereitet – vom kleinen Schnitt in den Finger bis hin zum Herzinfarkt. Wir rechnen aber höchstens am späteren Abend mit Problemen aufgrund von zu hohem Alkoholkonsum. Da erwischt es immer mal wieder einen, der sein Limit noch nicht kennt.“

Auf der Bühne sorgten DJ Andy and friends für Musik. Andreas Maul kümmerte sich auch um die Ansagen, um auf diese Weise das Geschehen rund ums Osterfeuer etwas zu lenken. Für das Live-Programm am Mikrofon sorgte Michael Kelly, der just an diesem Ort vor genau drei Jahren sein musikalisches Debut feierte: „Ich spiele heute vor allem neue Titel, das ist alles eine Nummer flotter als sonst.“

Daniela Richter hatte im Vorfeld bereits 350 Überraschungstüten mit Ostereiern und anderem Süßkram für die Kinder vor Ort gepackt. Aufgrund des Regens etwas verspätet wurden die Tüten traditionell in einem kleinen Waldstreifen versteckt. Alle Kinder mussten an einem Absperrband warten, bis Daniela Richter den Countdown heruntergezählt hatte – dann ging die aufgeregte Sucherei los. Richter: „Die Preise wurden von den verschiedenen Firmen der Interessengemeinschaft Falkensee (IGF, www.ig-falkensee.de) gespendet, damit die Kinder eine kleine Überraschung vorfinden.“

Nach dem Suchen der Ostereier ging es gegen 17:30 Uhr weiter mit dem Entzünden des Osterfeuers. Direkt am Ostersamstag war ein gewaltiger Berg aus Holz, Grün- und Tannenschnitt aufgeschichtet worden. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll damit zu tun, das nasse Holz in Brand zu setzen. Aber irgendwann setzte der Kamineffekt ein, die Klammen trockneten das umliegende Holz aus und auf einmal schossen meterhohe Flammen in den Himmel.

In einem geschlossenen Kreis standen die Besucher schon bald um das Osterfeuer herum, um dem Knistern des Feuers zu lauschen und in die Flammen zu blicken. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass das Falkenseer Osterfeuer das erste Event im noch jungen Jahr ist, an dem man die Nachbarn nach dem kalten Winter wieder zu Gesicht bekommt. Entsprechend viel gab es zu besprechen.

Manfred Strunk, dem das Gelände vor Ort gehört, weckte die Hoffnung, dass das Osterfeuer an dieser Stelle auch in den kommenden Jahren stattfinden kann: „Ich verkaufe von meinen verbleibenden Grundstücken keins mehr, die behalte ich. Ich sorge dafür, dass Falkensee hier weiterhin feiern kann und kümmere mich um Strom- und Wasseranschlüsse – und dafür, dass hier vorab einmal gemäht wird.“ (Text/Fotos: CS)

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