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27.08.2018

Kino-Filmkritik: Avengers: Infinity War

Kino-Filmkritik: Avengers: Infinity War

Thanos kommt. Der Gigant aus den Tiefen des Universums sucht die „Infinity Stones“, die beim Urknall entstanden sind und die ihm unfassbare Macht versprechen. Sobald Thanos alle Steine beisammen hat, möchte er per Fingerschnipps fast alles Leben im Universum auslöschen, um den überlebenden Krea­turen einen Neustart zu ermöglichen.

Klar, dass die Avengers etwas dagegen haben. Denn viele der machtvollen Steine befinden sich in ihrem Besitz. In den vergangenen Marvel-Filmen waren die Steine oft das beherrschende Thema. So befindet sich der Zeit-Stein im magischen Amulett von Dr. Strange. Und der Seelenstein haucht dem Androiden Vision das Leben ein.

Da Thanos bereits sehr machtvoll ist und mit finsteren Vasallen und mehreren Raumschiffen voller garstiger Kämpferkreaturen zur Erde aufbricht, sind alle Superhelden gefragt, um sich der Bedrohung entgegenzuwerfen.

Die Regisseure Anthony und Joe Russo nehmen sich 149 Minuten lang Zeit, um ein Endzeitszenario der Superlative zu entwickeln. Im Film spielt nahezu jeder Marvel-Superheld mit, der es in den letzten Jahren auf die Kinoleinwand geschafft hat. Dabei kommt es immer wieder zu grandiosen Szenen. Etwa, wenn die Guardians of the Galaxy auf die irdischen Avengers treffen und Star-Lord (Chris Pratt) und Iron Man (Robert Downey Jr.) erst einmal ausdiskutieren müssen, wer das größere Alphatier ist.

Die Russos machen eine Sache richtig: Sie lassen den großen Kampf gegen Thanos gleich an mehreren Fronten stattfinden, sodass unsere Helden nicht alle auf einmal um Leinwandplatz buhlen, sondern in ungewöhnlich zusammengestellten Teams nacheinander an die Reihe kommen. Nur so bleibt ausreichend Platz für jeden Charakter.

Dabei schaffen es die Russos auch noch, jede Menge lustiger Sprüche mit in den Film einzubauen, so dass auch der große Endkampf gegen den anstehenden Untergang nicht die amüsante Tonart der vergangenen Filme verliert.

Zu den Superhelden und ihren Sprüchen kommt bei den Avengers natürlich noch eins hinzu – Action, Action, Action. Die Kampfszenen sind wunderbar choreografiert und lassen es richtig krachen. Das ist Spaßkino at its best, zumal alle unsere geliebten Marvel-Helden hier ihren ganz besonderen Moment haben.

Vier statt fünf Sterne gibt es für den Film nur aus einem Grund: Er ist nicht in sich abgeschlossen, was er verdient hätte, sondern bereitet nur den nächsten Teil vor, der bereits abgedreht ist und im nächsten Jahr ins Kino kommt. (CS / Plakat: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany)

Tipp: 4 von 5 Sternen
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=JQRn06QlXDw

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