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02.01.2019

Kino-Filmkritik: Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen

Kino-Filmkritik: Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen

Es darf wieder gezaubert werden: „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ läuft in den Kinos. Der magische Fünfteiler aus dem Harry-Potter-Kosmos, der weit in der Vergangenheit spielt, hat damit Teil 2 von 5 erreicht. Autorin Joanne K. Rowling hat die Drehbücher ohne Romanvorlage selbst verfasst – und erzählt die unfassbaren Abenteuer des Magiezoologen Newt Scamander (Eddie Redmayne).

Der reist im neuen Film von England nach Paris, um im Auftrag von Albus Dumbledore (Jude Law) dem dunklen Magier Gellert Grindelwald (Johnny Depp) nachzuspüren. Zugleich sucht der immer etwas autistisch wirkende Newt seine große Liebe Tina, die er ebenfalls in Paris vermutet.

Der zweite Teil ist ungleich düsterer als der erste. Gellert Grindelwald beginnt damit, Zauberer um sich zu scharen, um den nichtzaubernden Muggeln die Kontrolle über die Welt abzunehmen. Dagegen hat das Ministerium etwas und sendet Auroren aus. Aber lässt sich Grindelwald noch zügeln? Dumbledore verweigert ein direktes Eingreifen und so bleibt es an Newt, seinen Freunden und vielen magischen Kreaturen aus dem handlichen Zauberkoffer, wieder einmal Licht ins Dunkel zu bringen.

Eddie Redmayne spielt den Newt Scamander einmal mehr als leicht verschrobenen Wissenschaftler, der nur dann richtig aufblüht, wenn er es mit den gefährlichsten Tieren des magischen Universums zu tun bekommt. Wie sagt jemand im Film zu ihm: „Ach Newt, es gibt doch kein Monster in dieser Welt, das du nicht lieben würdest“. Es macht Spaß, Newt Scamander dabei zuzusehen, wie unbeholfen er sich in der zwischenmenschlichen Welt verhält, vor allem, wenn es um die Liebe geht.

Als Gegenpol ist Johnny Depp als Grindelwald fast angsteinflößender als Voldemort. Er ist charismatisch, betörend, einschmeichelnd, aber auch skrupellos, brutal und ohne Frage einer der stärksten Zauberer des Potterversums. Johnny Depp könnte hier den Grundstein für eine neue ikonische Figur aus seinem Wirken legen.

Keine Frage: Der zweite Film aus dem Fünfteiler „Phantastische Tierwesen“ ist deutlich düsterer als der erste. Er hat sogar regelrechtes Alptraumpotenzial – für Kinder. Eine echte Augenweide ganz in diesem Sinne sind die Zaubereiszenen, die inzwischen deutlich dramatischer inszeniert werden als man dies von den Harry-Potter-Filmen her kennt. Allein um diese cineastisch perfekt inszenierten Magieausbrüche noch einmal zu sehen, möchte man den Film wieder und wieder anschauen.

Leider sind über zwei Stunden Spielzeit viel zu schnell vorbei. Schade, dass es im Kino kein Binge-Watching gibt. Teil 3 kommt erst in zwei Jahren. (CS / Bild: © Warner Bros. Pictures)

Tipp: 4 von 5 Sternen
FSK: ab 16 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=_Z3MDgrVBw0

Dieser Artikel wurde in „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 153 (12/2018) veröffentlicht.

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