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26.01.2018

Falkensee, Koblenzer Straße – Alkoholisiert mit einem in Fahndung stehenden E-Bike unterwegs, Polizisten beleidigt und Widerstand geleistet

Gestern Abend fiel zwei Polizisten in Falkensee ein vor ihnen fahrender 30-jähriger Mann auf, der auf der Fahrbahn mit seinem E-Bike gefährliche Schlangenlinien fuhr. Sie entschlossen sich den jungen Mann daraufhin anzuhalten und zu kontrollieren, da der Verdacht nahe lag, dass der Fahrer des E-Bikes betrunken war. Weiterhin fuhr er augenscheinlich schneller als die für E-Bikes erlaubten 25 km/h, sodass hier eine gültige Mofa-Prüfbescheinigung oder sogar ein gültiger Führerschein der Klasse B vorliegen müsste. Als der Fahrer die Beamten registrierte, zeigte er ihnen einen Stinkefinger und bog in eine kreuzende Straße ein. Die Kollegen hielten den jungen Mann nun an, um ihn zu kontrollieren und die Beleidigung, die er vorher durch Gesten realisierte zu verfolgen. Während eines anschließenden Gespräches mit dem Beschuldigten verströmte der Mann einen starken Alkoholgeruch, sodass nun der Verdacht einer weiteren Straftat im Raum stand. Außerdem verhielt sich der E-Bike-Fahrer ziemlich auffällig. Ob er zu dem Alkohol auch Drogen konsumiert hatte, wird das Ergebnis der im Anschluss durchgeführten Blutprobe ergeben. Einen Alkoholschnelltest vor Ort lehnte der Beschuldigte ab und wurde zunehmend aggressiver, was bis zum Wiederstand gegen die Kollegen führte, indem er mehrfach versuchte diese zu treten. Der 30-jährige musste mittels einfacher körperlicher Gewalt daran gehindert werden. Da sich das Verhalten des Beschuldigten nicht besserte, sondern sich noch durch verbale Beleidigungen gegen die Kollegen steigerte, wurde der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. In den Gewahrsamsräumlichkeiten äußerte der Beschuldigte außerdem noch verfassungsfeindliche Parolen, was noch eine Strafanzeige nach sich zog. Das E-Bike des Beschuldigten wurde als Beweis sichergestellt, da eine Abfrage der Rahmennummer bekannt machte, dass das E-Bike in Berlin als gestohlen gemeldet wurde. Eine Prüfung des Gerätes muss jetzt zeigen, ob sich der Mann außerdem noch des Fahrens ohne Führerschein und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz schuldig gemacht hat. Die Kollegen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. (Franz)

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